Mar 16 2010

Obama versus Schröder

Was haben wir vor Monaten neidisch gen Amerika geschaut. Da stand ein charmanter Typ auf einem Podest und hielt eine mitreißende Rede. Zuvor hatte er im Internet die Werbetrommel gerührt und galt als Inbegriff des neuen Poltikers. In Deutschland hatten wir keinen twitternden Obama. Aber hätten ihn so gern gehabt.

Halbherzige Versuche ihm nachzueifern verpufften recht schnell. Zum Glück! Denn wenn, dann sollte es schon authentisch sein. Obamalesk quasi.

Die nächste Generation guter und sympathischer Politiker muss also her. Continue reading


Dec 16 2009

Als die Mopo geschlafen hatte

Axel Springer macht ernst. Seit gestern sind Teile ihrer Inhalte auf morgenpost.de und abendblatt.de kostenpflichtig. Dabei haben die Damen und Herren ein gutes Gespür bewiesen und nur ganz spezielle Teile für den normalen Leser verschlossen. Bereiche wie Sport bleiben beispielsweise komplett offen. Verständlich, da diese Themen in allen anderen (überregionalen) Angeboten ohnehin wieder gekäut werden. Damit kann man keine Zahler gewinnen.

Stattdessen verlangt AS für lokale Inhalte nun Geld.

Glückwunsch!
Gerade im regionalen/lokalen Bereich sehe ich die größten Möglichkeiten der Medien. Überregionale Informationen gibt es an jeder Ecke. Aber regionale Zeitungen haben starke Kompetenzen in ihrem Umfeld. Themen von der Straße quasi, die die Leser interessieren. Sie wollen wissen, was in ihrer Nachbarschaft geschieht. Deshalb lesen sie ihre kleinen Blätter oder wählen bewusst lokale Webseiten an.

Hier setzt AS den Hebel an und möchte nun kassieren. In Hamburg über sieben Euro pro Monat. Da muss man erstmal schlucken. Wenn man aber das Print-Abo betrachtet, relativiert sich der Preis. Für ein wenig Lokales im Briefkasten muss man hier 26,90 Euro hinblättern. Für einige Hamburger ist dann der “Sieben-Euro-Spottpreis” vielleicht doch ein Argument, sich für ein Online-Abo zu entscheiden.

Zumindest, solange die Konkurrenz nicht nachzieht.
Denn die hat bisher geschlafen.

Mit ein wenig Überlegung hätten die Damen und Herren von der Hamburger Morgenpost nun zum großen Gewinner werden können. Die Mopo-Inhalte sind weiterhin kostenlos. Der geneigte Leser wird also erstmal hinüber wechseln, um sich die wichtigsten Informationen online von dort zu holen. Nur leider bekommt man Augenkrebs, wenn man mopo.de besucht. Das schreckt ab. Mich zumindest. Im RSS-Feed mag es gehen, aber ich bezweifle noch immer, dass ein Großteil der Internetuser gar nicht weiß, was RSS-Feeds tatsächlich sind und wie komfortabel sie einem die Informationen von allein bringen. Quasi als Online-Postbote. Anderes Thema!

Die Mopo wird demnach eher weniger profitieren.
Ganz sicher viel weniger, als möglich gewesen wäre.
Die Pläne von Springer geistern schon lange durch die Landschaft. Die Mopo hätte da sofort reagieren müssen und den eigenen Webauftritt komplett umbauen und gehörig aufhübschen. Das müssen sie ohnehin, um nicht mal komplett zu verschwinden. Doch wären sie schneller gewesen, hätten sie schon heute den abgeschreckten Abendblatt-Lesern eine neue Heimat bieten können.


Dec 10 2009

Heiß gebloggt

Wohooo (ist aktuell irgendwie eines meiner Lieblingswörter, aber was Besseres fällt mir gerade nicht dazu ein), was für eine Aktion.

storebird.de verschenkt gerade im großen Stil über 1.500 kleine Artikel für den täglichen Technik-Gebrauch. 14 verschiedene Waren werden angeboten und weil Weihnachten ist fröhlich rausgehauen.

Mitmachen beim Hot Blogging kann jeder Webseitenbetreiber, der ein Blog führt, das schon länger als einen Monat existiert und mehr als drei Beiträge veröffentlicht hat. Sind die Bedingungen erfüllt, kann man direkt loslegen und sich bis zu vier Produkttrends sichern.

Da lass ich mich natürlich nicht lumpen und weise auf folgende vier schöne Produkte hin, die ich gern bei mir zu Hause hätte:

Bluetooth Dongle

iPod Universal Docking Station

iPod Remote-Fernbedienung kaufen

23in1 Kartenleser

Wirklich schöne Aktion, storebird.


Nov 28 2009

Wie wäre es mit Hausschuhen?!

Jedes Jahr das Gleiche. Einen Monat vor Heilig Abend geht bei mir die Suche nach passenden Weihnachtsgeschenken los. Als wäre es allgemein nicht schon schlimm genug, habe ich noch das Problem, dass meine Eltern Ende Oktober Geburtstag haben. Ergo: Ich habe den Geschenkestress jedes Jahr kurz hintereinander.

Wünschen tun sie sich ja ohnehin nichts. Immer nur Bücher ist auch langweilig und aus der Ferne weiß ich eh kaum, was sie schon gelesen haben und was nicht.

So gab es mal Kaffee oder mal ein Konzertticket.

Jetzt bin ich wieder auf der Suche und da die beiden Guten ja nicht jünger werden (hoffentlich lesen sie nicht mit ^^), sich aber bei Besuchen hier in Hamburg immer über kalte Füße “beschweren”, habe ich gedacht, dass sie mal warme Treter bekommen.

Dabei bin ich auf Giesswein gestoßen.
Ein Schuhversand mit einer breiten Angebotspalette und auch mal außergewöhnlichen Designs. Im Großen und Ganzen aber auch ganz klassische Modelle. Warm sehen sie aus und gefallen dürften sie meinen Eltern zudem auch.

Was mich nun ins Grübeln bringt. An diesem Wochenende kann ich sogar Geld sparen. Heute und morgen gibt es die Schuhe versandkostenfrei. Zudem lege sie gleich einen bezahlten Retouraufkleber bei, so dass der Umtausch nach Weihnachten kein Problem sein dürfte.

Nur, falls die Hausschuhe den Beiden nicht gefallen sollten.
Hmmm, so früh im Jahr hatte ich aber noch nie Weihnachtsgeschenke. Wäre ja mal schön, ganz stressfrei die restlichen Wochen genießen zu können.

Oder was meint ihr?


Oct 20 2009

Bitte einmal voten!

Vor zwei Wochen hatte ich schon einmal von einer Aktion von Mobile-Sessions berichtet. In maximal 500 Zeichen sollte man hier über seine Stadt schreiben, was ich mir als Schreibwütiger natürlich nicht nehmen lassen konnte. Erst recht, da der Gewinner eine Reise nach Chicago gewinnen kann.

Damals hatte ich auch noch mal glatt den Voting-Button mit eingebaut, der damals aber noch nicht klappte. Die Stimmabgabe läuft mittlerweile seit einigen Tagen.

Wem also mein Button gefällt und wer gern Beiträge aus Chicago von mir haben möchte, der kann ja vielleicht mal dem Link folgen und für mich batteln. Danke!
Vote 4 me on mobile-sessions.com


Oct 5 2009

Home sweet Home!

Man wird bescheiden, wenn man lange nicht zu Hause war. Manchmal reicht es schon wieder frische Hamburger Luft in die Lungen zu pumpen. So war es, so hab ich er erlebt. So hab ich es nun niedergeschrieben auf mobile-sessions.com

Hier läuft ein kleiner Contest, bei dem man seine Stadt in den Himmel heben oder in Grund und Boden schreiben soll. In maximal 500 Zeichen. Mir ist es gelungen. Den Beitrag findet ihr dort und wenn er gefällt, wäre ich dankbar für deine Stimme.

Denn schließlich gibt es dort was zu gewinnen. Passenderweise eine Reise in die USA ;)

Vote 4 me on mobile-sessions.com


Oct 4 2009

Unterschiede der USA

Drei Wochen Vereinigte Staaten liegen hinter mir. Drei verschiedene Städte und drei verschiedene Kulturen. Eine durchaus interessante und inspirierende Zeit, aber was ist hängen geblieben?

Alles muss schnell gehen. Hektik ist normal und gehört zur Stadt mit dazu.

Amerikaner sind laut.

Die USA sind das Land der unbegrenzten Möglichkeiten und so ist eine Stunde Autofahrt eher ein kleiner Tripp zur Entspannung.

Amerikaner lieben Kaffee. Aber keinen kräftigen Schwarzen. Kaffee wird gern mit Milch und Zucker zu einem Getränk ohne Kaffeegeschmack mutiert.

Süß mögen es die Amerikaner ohnehin. Surplee zum Beispiel ist mehr als nur süß und deckt mit einem Becher den Zucker-Jahresbedarf eines Europäers ab.

Bezahlt wird natürlich auch. Aber eher selten mit Bargeld. Meistens per VISA, mit der man dann ohnehin nebenbei Flugmeilen und Ähnliches sammelt.

Bezahlt wird hingegen nicht für “ice water” in Restaurants oder Ketchup & Co. in Imbissketten.

Sport ist ein zentraler Punkt des Lebens. Es scheint, als identifiziere sich jeder Amerikaner mit mindestens einer Mannschaft oder einer Sportart.

Die Armee ist ebenso zentrales Gesprächsthema. Die Amerikaner sind stolz für ihr Land zu dienen und werden dafür mit Vorteilen belohnt. Eine Prestigegeschichte in Gesprächen. In Deutschland unvorstellbar.

Die Betten sind (dank zweier Matratzen) höher als normal, die Kloschüsseln dafür wesentlich kleiner und tiefer gelagert.

Klobürsten gibt es erstmal gar nicht.

Die Amerikaner sind fast süchtig auf “Textmessages”. Das Handy ist noch viel mehr Teil des Lebens als in Deutschland. Es ist überall dabei und wird noch exzessiver gebraucht, als bei uns.

Der Musikgeschmack ähnelt enorm dem in Europa und die Charts sind zu geschätzten 70 Prozent gleich. Das TV-Programm wird ja ohnehin gern aus den USA adaptiert.

Amerikanische Stadtplaner lieben Einbahnstraßen. Die Platzierung der Ampeln auf der gegenüberliegenden Straßenseite ist clever und durchaus sinnvoll.

Wer eher die Subway bevorzugt, sollte Kleidung tragen, die sich schnell entledigen lässt. In den Stationen ist es höllisch heiß, in den Bahnen extrem klimatisiert.

Ohnehin lieben es Amerikaner klimatisiert und besonders kühl.

Kühl sind auch die Fahrscheinautomaten der Subway. Hast du den falschen Eingang genommen und gehst zurück, um den Zugang in die richtige Richtung zu nehmen, wird dir der Zugang verwehrt. Ab zum Fußmarsch zur nächsten Station ist dann erstmal angesagt.

Amerikaner sichern sich gern über alles ab. Sei es in der Werbung, im Restaurant oder an anderen öffentlichen Orten. Achtung, heiß, unsere Mitarbeiter waschen sich die Hände, Erste Hilfe-Anleitungen etc. gehören zum normalen Bild.

Amerikaner stellen sich gern an und warten mit Freude auf Essen und den Restaurant-Einsatz. Äußerst genial dabei: Pieper, die man mitbekommt und die einen informieren, wenn ein Platz frei ist.

Amerikaner drängeln nicht. Sei es in der Bahn oder bei Sportveranstaltungen. Es läuft extrem geordnet und human ab. Äußerst angenehm.

Amerikaner organisieren gern und sorgen für eine Rund-um-Versorgung. Und sei es nur mit einem Extra-Info-Tisch und menschlichen Infoschildern an Gamedays.

Amerikaner mögen getoastete Waren gerne schwarz. Toaster prinzipiell auf die niedrigste Stufe stellen und Toast am Besten trotzdem vorzeitig entfernen.

Taxis in New York muss man heranwinken. Taxis in Miami hupen dich an.

STOP-Schilder werden eingehalten, Ampeln hingegen nicht zwingend.


Sep 29 2009

Projekt Freundlichkeit

Drei Wochen USA liegen hinter mir und erst am letzten Tag kam die Frage auf, warum wir Deutschen so furchtbar misstrauisch sind. Wenn jemand auf uns zukommt, uns anspricht und uns Hilfe anbietet, habe ich drei Wochen lang meine Tasche und mein Geld festgehalten. Kennt man ja aus Deutschland. Wer will schon Gutes von mir. Niemand! Wir sind ein Volk aus Eigenbrödlern.

Shit, warum?

Da wollte uns keiner was Böses. Sage ich jetzt mal so. Auf jeden Fall waren wirklich viele Leute furchtbar freundlich und hilfsbereit. Sie wollten uns helfen und uns als gute Gastgeber begrüßen. Einfach herzlich. So ist es schön.

Und deshalb rufe ich uns alle zum “Projekt Freundlichkeit” auf. Lasst es uns anpacken und mehr Herzlichkeit nach Deutschland bringen. Bietet ganz uneigennützig eure Hilfe an, wenn offen scheint, dass jemand eine kleine Hilfe braucht. Begrüßt die Menschen mit einem Lächeln. Seid offen und freundlich. Lasst uns diese amerikanische Lebensweise adaptieren.


Sep 7 2009

Warum es hier so ruhig geworden ist

Es läuft grade ein wenig schleppend hier. Aber das hat einen guten Grund. Naja, besser gesagt sogar mehrere gute Gründe.

Da wäre zum einen natürlich der Serverumzug, der einige Ressourcen gekostet hat und leider auch einige Beiträge, im Prinzip alle, die sich einfach nicht importieren lassen… warum auch immer :(

Zudem haben einige andere Projekte meine Zeit geraubt.
Zum einen natürlich – wie immer – mein Fußball-Magazin Spielfeldrand.

Zum anderen schreibe ich seit noch recht kurzer Zeit für suite101 und das Lifestyle-Blog mendetta. Zudem gibt es im der Freitag-Blog eine wöchentliche Fußball-Kolumne von mir und Eishockey hat ja mittlerweile auch wieder angefangen.

Last but not least arbeite ich an einem eigenen Projekt, das mir wichtig ist und endlich in Angriff genommen wird. Mein BlogRoman, der dieser Tage gestartet und nun bei Los Holstos angesiedelt ist.

Doch damit nicht genug: Ich befinde mich in der absoluten Endphase meines diesjährigen Jahresurlaubs, der dann auch noch größer ist, als bisher. Es geht in die Vereinigte Staaten und da gibt es nunmehr viel zu organisieren und zu planen. Das hat aktuell Vorrang.

Und da es die Tage losgeht, wird es hier im September noch ruhiger, als ohnehin.

Doch lasst es euch nicht langweilig werden. Lest in alten Beiträgen nach, verfolgt den Beginn meines Blogromans. Bei Spielfeldrand stelle ich während meiner Abwesenheit im übrigen meine Lieblings-Fußballblogs vor.

Nach der Rückkehr geht es mit hoffentlich vielen Eindrücken und Inspirationen und neuer Schaffenkraft weiter. Auch hier. In dann wieder gewohnter Intensität. Versprochen!


Aug 26 2009

Serverumzug

Nun ist ich:AG endlich auch auf meinem Server. Aber leider gibt es aktuell noch Probleme mit dem Artikel-Import vom alten Server. Ich versuche auch alle alten Beiträge hier wieder reinzuziehen. Wer aber aktuell etwas sucht, muss hier nochmal vorbeischauen. Danke!